Ab in die Ferien und dann Flohmarkt

Ab in die Ferien und dann Flohmarkt

Für viele Schulkinder die schönste Zeit des Jahres und für die meisten die Zeit, etwas Entspannung zu suchen und im Urlaub neue Kraft zu tanken. Auch für den großen Flohmarkt der Ende August in Klein Borstel wartet. Vielleicht möchte sich der eine oder die andere noch als Helfer/in zur Verfügung stellen. Die Organisatoren würden sich sehr freuen. Es wird nämlich tatkräftige Unterstützung gesucht. Wer also am Sonntag, dem 26. August ein bisschen Zeit und Muße hat, dem veranstaltenden Heimatverein und den IG-Mitgliedern ein Stündchen bei Auf- und Abbau zu helfen, der melde sich gerne per E-Mail an:andreas.schlief@www.heimatverein-kleinborstel.de.
Von 13 bis 18 Uhr sollen viele Flohmarktstände entlang der Stübeheide und am Tornberg für ein buntes Angebot sorgen. Verschiedene kulinarische Angebote von Kuchen bis Grillwurst und erfrischende Getränke sind an dem Tag natürlich auch zu bekommen. Ein neues Geschäft in der Nähe wird sich präsentieren und lädt zum Probieren an einen Stand vor dem Borsteler Treff ein. Lassen Sie sich überraschen. Der Verkauf der Stände ist bereits gut angelaufen – aber noch sind Plätze zu bekommen. Wer über den Sommer also bei sich zu Hause in den Schränken und Regalen ein wenig Freiraum schafft, der sollte die Gelegenheit nutzen: Standanmeldungen für den Flohmarkt sind möglich in der Buchhandlung „Tolle Geschichten“ am Tornberg. Die Standgebühr kostet 20 Euro für 3 Meter. Mitglieder des Heimatvereins zahlen bei Vorlage des Mitgliedsausweises nur 15,- Euro (es gibt einen Stand pro Ausweis!).
Um dem dörflichen Unterhaltungstreiben einen sicheren Rahmen zu geben, haben die Freiwillige Feuerwehr Wellingsbüttel und das THW ihr Kommen angekündigt und bringen ihre schweren Einsatzfahrzeuge mit. Ein dickes Dankeschön dafür.

Foto: Lobo-Studio Hamburg, CCO on Pixabay

25 Jahre Nachtwanderung im Alstertal

25 Jahre Nachtwanderung im Alstertal

Jubiläumstag für die Freiwillige und Jugendfeuerwehr Wellingsbüttel: Zum 25. Mal luden sie zur Nachtwanderung ins Alstertal ein. Und der Einladung gefolgt sind in diesem Jahr so viele Gruppen wie noch nie.

Die Nachtwanderung der aktiven Jugendwehren zählt schon seit einigen Jahren zu einem nicht mehr wegzudenkenden Wettbewerb für die gesamte Jugendfeuerwehr Hamburg. Und sie ist mittlerweile deutlich mehr als ein bloßer Wettbewerb. Sie ist eine eigene Institution geworden, die die schönsten Facetten der Jugendarbeit offenlegt. Bei der Nachtwanderung zählen  Werte wie Gemeinschaft, Toleranz, Selbstverwirklichung, Respekt und Unterstützung anderer, insbesondere der Schwächeren. Auf einer rund fünf Kilometer langen Route – welche von Jahr zu Jahr variiert – wandern die teilnehmenden Gruppen separat bis in die späten Abendstunden durch das Alstertal. In regelmäßigen Abständen erreichen sie dabei verschiedene  Stationen, an welchen es unterschiedlichste Aufgaben zu lösen gilt. Dazu zählen sportliche Disziplinen, spielerische und geistige Aufgaben sowie praktische Übungen mit Feuerwehr- Bezug. Die Kids zeigen also jedes Jahr auch, was sie in ihren jungen Jahren schon an Erster Hilfe auf dem Kasten haben, um im Ernstfall denen zu helfen, die sich nicht selbst helfen  können. Die einzelnen Disziplinen erfordern stets den Teamgeist, da nur gemeinsam eine möglichst hohe Punktzahl erreicht und so der Weg zum Pokal gepflastert werden kann. Von den  teilnehmenden Kindern und Jugendlichen werden sie unter Wettbewerbsbedingungen von Station zu Station auf verschiedene Weise abgefordert. Der Spaß an der Sache bleibt dabei nie auf der Strecke, ganz im Gegenteil sogar. Und auch wenn das Siegertreppchen auch bei dieser Veranstaltung am Ende nur drei Plätze hat, ist dabei sein immer noch alles.
Angefangen hat alles im Jahre 1993 – also vor genau 25 Jahren. Damals war die Jugendfeuerwehr Delmenhorst zu Gast in Wellingsbüttel. Beide Jugendgruppen brachen zur ersten Nachtwanderung durchs Alstertal auf und legten somit unbewusst den Grundstein für die nächsten 24 Jahre. Schnell ging Zeit ins Land und mit den Jahren meldeten sich immer mehr Interessierte, bis die Teilnahme allen Jugendfeuerwehren im ehemaligen Direktionsbereich Ost/Nord ermöglicht wurde. Damit noch nicht genug, bekundeten auch Wehren aus dem Süden großes Interesse. Dies führte dazu, dass das Konzept geändert und auf den großen Ansturm zugeschnitten wurde. Demzufolge wurden die drei verschiedenen Routen von fünf Kilometern
Länge, wie sie noch heute immer im jährlichen Wechsel gelaufen werden, ins Leben gerufen und die Anzahl der Stationen auf die heutigen zehn festgelegt. Inzwischen nehmen jedes Jahr durchschnittlich 50 Jugendgruppen aus vier Bundesländern an der Nachtwanderung teil.
In diesem Jahr wurde zum Jubiläum ein neuer Rekord aufgestellt: 64 teilnehmende Gruppen, davon 16 auswärtige, Tendenz steigend. Das sind 724 Jugendliche, begleitet von 212 Betreuern.Beim großen Grillfest wurden dieses Jahr insgesamt 848 Bratwürste vertilgt, 27 Teilnehmer wählten die vegetarische Alternative – Tendenz ebenfalls steigend.
Damals – im Jahre 1993 – fuhren übrigens noch die alten MB SK 1224 mit FGL-Aufbau als Löschlaster durch Hamburgs Straßen. Heute gibt es im Rahmen der Neubeschaffung davon nur noch zwei im aktiven Dienst der FF Hamburg. Bald werden sie gänzlich verschwinden. Die Nachtwanderung bleibt. Und überdauert hoffentlich noch viele weitere Generationen an  Löschfahrzeugen. Ein besonderer Dank geht auch in diesem Jahr an die Bergedorf-Bille-Stiftung, die seit Jahren die Preisgelder für die Bestplatzierten getreu ihrem Namen stiftet. Auch möchten wir uns bei unseren zahlreichen Helfern bedanken, ohne die eine solch große Veranstaltung nicht möglich wäre.

(Moritz Tröster, Fotos: Dominick Waldeck)